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Mit diesen Tipps wird das Anschreiben der Bewerbung zum Erfolg

Das Anschreiben ist, neben dem Lebenslauf, das zentrale Dokument einer Bewerbung, auf die der Personalbeauftragte besonders achtet. Daher sollte es formal und inhaltlich korrekt gestaltet sein.

Wie schreibe ich eine Bewerbung richtig, sodass ich nicht aussortiert werde?

Im Folgenden sind die wichtigsten Bewerbungstipps zum Thema Anschreiben zusammengestellt, sodass Sie Ihre Bewerbung richtig schreiben.

Häufige Fragen zum Bewerbungsschreiben

  • In welchem Schreibstil verfasse ich mein Anschreiben?

    Wichtig ist ein individueller Schreibstil. Es sollten gut verständliche, grammatikalisch korrekte Sätze sein. Der Stil sollte jedoch zur eigenen Person passen. Verfasst beispielsweise eine fremde Person das Dokument, ist zu beachten, dass es den Qualifikationen des Bewerbers entspricht. So wirkt es beispielsweise unglaubwürdig, wenn sich eine Person auf einfache Hilfstätigkeiten bewirbt, der Text jedoch im Schreibstil eines Hochschulabsolventen verfasst ist.

  • Warum ist das Anschreiben so bedeutend für die Bewerbung?

    Das Anschreiben ist das erste Dokument in der Bewerbungsmappe. Es sticht dem Personalbeauftragten also sofort ins Auge. Überdies ist es die größte Eigenleistung in den Unterlagen. Der Sprachstil des Bewerbers ist ersichtlich. Auch kann der Personalbeauftragte einem Anschreiben entnehmen, ob es eine Person schafft, wesentliche Qualifikationen schlüssig darzustellen.

  • An wen adressiere ich das Anschreiben?

    Nicht nur die Frage "Wie schreibe ich eine Bewerbung?" sondern auch "An wen adressiere ich meine Bewerbung?" ist relevant. Hierbei ist es wichtig, die Adresse eins zu eins aus der Stellenausschreibung zu übernehmen. Sind mehrere Ansprechpartner erwähnt, müssen alle angesprochen werden. Ist keine Person namentlich erwähnt, sollte diese über das Internet oder telefonisch in Erfahrung gebracht werden. Lediglich, wenn die Bemühungen ergebnislos bleiben, darf die Anrede "Sehr geehrte Damen und Herren" verwendet werden. Ist keine Mailadresse angegeben, ist meist ausschließlich eine postalische Bewerbung erwünscht. 

  • Muss die DIN 5008 für das Bewerbungsanschreiben eingehalten werden?

    Nicht in jedem Bereich ist es erforderlich, diese Norm einzuhalten. Lediglich für Bewerbungen im Bürobereich ist sie mit Nachdruck zu empfehlen. Das Anschreiben stellt hier quasi die erste Arbeitsprobe dar. Es ist also ersichtlich, ob die Standards eines Geschäftsbriefs, der ebenfalls nach dieser Norm verfasst wird, bekannt sind. Bewerbungen auf andere Positionen sollten sich daran orientieren, müssen sie allerdings keinesfalls eins zu eins beinhalten. Dies bedeutet, beispielsweise, dass Absender- und Empfängerdaten im ausgedruckten Anschreiben links oben zu finden sind, jedoch muss der Zeilenabstand dazwischen nicht exakt der DIN 5008 entsprechen. Bei der Verwendung eines Kuverts mit Sichtfenster sollten die Abstände eingehalten werden, damit die Firmenadresse im vorgesehenen Sichtfeld erscheint. Generell gilt die Norm jedoch ausschließlich für Deutschland.

  • Welche Länge sollte ein Bewerbungsanschreiben haben?

    Das Bewerbungsschreiben soll eine DIN A 4 – Seite lang sein. Der größte formale Fehler im Bewerbungsschreiben ist es, diese geforderte Länge zu überschreiten. Im Anschreiben einer Bewerbung geht es darum, wesentliche, für die Stelle relevante Qualifikationen kurz und schlüssig zu präsentieren. Längere Anschreiben wirken daher so, als ob man dies nicht beherrscht.

    Weniger schlimm ist die Unterschreitung dieser Länge. Wird also, beispielsweise bei einem Berufsanfänger, nur ein Dreiviertel statt einer ganzen Seite gefüllt, ist dies in Ordnung.

  • Welche Schriftart sollte ich für das Anschreiben meiner Bewerbung verwenden?

    Die Frage "Wie bewerbe ich mich richtig?" beginnt mit einer Antwort auf die zu verwendende Schrift. Wichtig ist, dass die Schrift gut lesbar und in allen Unterlagen einheitlich ist. Klassiker sind "Arial" oder "Times New Roman". Weitere beliebte Alternativen sind "Helvetica" oder "Courier". Eine Vorgabe gibt es nicht, es sollte allerdings keinesfalls eine Schrift mit Schnörkeln oder anderen Besonderheiten im Design sein. Dies fällt nicht positiv, sondern negativ auf, da es anstrengend ist, diese zu lesen.

Das Wichtigste im Lebenslauf

Häufige Fehler im Bewerbungsschreiben

  • Zögerliche Formulierungen in Form von Konjunktiven

    Ein Unternehmen möchte in der Regel selbstbewusste Mitarbeiter. Falsche Zurückhaltung ist also fehl am Platz. Einer der wichtigsten Bewerbungstipps ist daher die Vermeidung von Konjunktiven im Anschreiben. Formulierungen mit "hätte", "würde", "könnte" sind also tabu. Besonders negativ sticht der Schlusssatz "Ich würde mich über die Einladung zu einem Vorstellungsgespräch freuen" hervor. Dies deutet darauf hin, dass Sie selbst nicht damit rechnen, eingeladen zu werden.

  • Die Verwendung von langen "Schachtelsätzen"

    Viele Bewerber fragen sich "Wie bewerbe ich mich richtig?" bzw. "Wie schreibe ich eine Bewerbung?", damit meine positiven Seiten besonders gut zur Geltung kommen? Dabei besteht die Gefahr, alle Vorzüge möglichst geschickt verpackt unterbringen zu wollen und "Bandwurmsätze" zu konstruieren, die lediglich für den Verfasser selbst verständlich sind. Um diesen Fehler im Bewerbungsschreiben zu vermeiden, ist es empfehlenswert von einem Bekannten das Endergebnis gegenlesen zu lassen. Als kleine Hilfe können Sie beim Verfassen die Obergrenze von 20 Wörtern pro Satz im Kopf behalten. Zählen Sie ruhig nach, um Ihre Bewerbung richtig zu schreiben.

  • Tippfehler und falsch geschriebene Namen

    Es klingt banal, ist es aber nicht. Schnell mogelt sich beim Verfassen eines Anschreibens, besonders beim ungünstigen "Copy and Paste" – Verfahren, ein Tippfehler in den Text. Bewerbungen mit Tipp- oder Schreibfehlern werden sofort aussortiert. Dies deutet darauf hin, dass der Bewerber nicht viel Zeit investiert hat oder Konzentrationsprobleme hat. Jede Firma wünscht sich jedoch gründlich arbeitende Mitarbeiter.

  • Formulierungen im Passiv

    Formulierungen sollten stets aktiv verfasst sein. Sätze im Passiv wirken unsicher und vor allem unselbstständig. Schreiben Sie also nicht, "Bereits im Studium wurden mir die Schwerpunkte des Marketing vermittelt", sondern besser "Bereits im Studium erwarb ich Kenntnisse im Marketing.".

  • Die Verwendung von Superlativen

    Da es in einer Bewerbung darum geht, sich von seiner besten Seite zu zeigen, denken viele Bewerber Superlative sind geschickt, um die Bewerbung richtig zu schreiben.

    Dies ist ein Trugschluss. Bezeichnen Sie sich als den "kompetentesten", "motiviertesten" und "zielstrebigsten" Mitarbeiter, wirkt dies überzogen. Es deutet eher darauf hin, dass Sie Schwächen übertönen wollen.

  • Die Nacherzählung des Lebenslaufs

    Ein wichtiger Bewerbungstipp für die Vermeidung einer Aussortierung ist ebenfalls, im Anschreiben nicht den Lebenslauf in Prosaform abzuschreiben. Selbst wenn alle Stationen im Lebensweg auf die angestrebte Stelle passen und die Mindestlänge von einer Seite nicht überschritten würde, hinterlässt dies einen schlechten Eindruck. Im Anschreiben geht es immer darum, passende Qualifikationen auszuwählen und mit Beispielen zu untermauern.

Die häufigsten Fehler im Lebenslauf