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Auslandserfahrung im Lebenslauf

Studenten haben Spaß beim Sammeln von Auslandserfahrung

Auslandsaufenthalte sind im Lebenslauf ein großer Pluspunkt. Zum einen machen Auslandserfahrungen einen Lebenslauf individueller und bieten eine gute Gesprächsgrundlage für das Vorstellungsgespräch, zum anderen signalisieren sie Erfahrungen mit anderen Kulturen, interkulturelle Offenheit sowie verhandlungssichere Sprachkenntnisse. Da Unternehmen aufgrund der Globalisierung zunehmend auch in anderen Ländern tätig sind und Geschäfte mit internationalen Partnern tätigen, gewinnen sowohl Sprachkenntnisse als auch Erfahrungen mit anderen Kulturen immer weiter an Bedeutung. Besonders wichtig sind Auslandserfahrungen, wenn man sich in der Wirtschafts-Branche bewirbt.

Dies sind relevante Auslandsaufenthalte:

Es sollten jedoch nicht beliebig alle Urlaubsreisen aufgelistet werden. Stattdessen sind Aufenthalte geeignet, während derer der Bewerber Skills und Erfahrungen sammeln konnte, welche für die angestrebte Stelle relevant sind, also: Sprachreisen, Auslandssemester, eine Stelle als Au Pair oder Work and Travel. So wird deutlich, dass der Arbeitnehmer nicht nur die Hotel-Bar besucht, sondern auch die Kultur hautnah kennengelernt hat. Darüber hinaus signalisieren derartige Erfahrungsreisen, dass der Bewerber gut mit unbekannten Situationen umgehen kann, anpassungsfähig ist und bereits praktische Erfahrungen mit der jeweiligen Fremdsprache hat. Außerdem werden persönliche Eigenschaften wie Offenheit und Flexibilität deutlich.

  1. Warum ist Auslandserfahrung so wichtig/gefragt?

    Auslandserfahrung/en zeugen allgemein von der Eigenständigkeit, Flexibilität und dem Durchsetzungsvermögen des Bewerbers.Sie dokumentieren im günstigsten Fall auch die Fähigkeit zum Spracherwerb und Weltoffenheit. Ein Zertifikat oder ein Arbeitszeugnis dokumentiert dies in glaubhafter Weise.

    Gerade für global agierende Unternehmen ist das immer von Vorteil. Sprachbeflissene Bewerber können so nach kurzer Einarbeitung in den jeweiligen Dependenzen eingesetzt werden.

    Leben und Arbeiten im Ausland erfordert vom Bewerber auch Organisationsgeschick, Anpassungsfähigkeit und Konsequenz – auf all diese Kompetenzen greifen Personaler sehr gern zurück, wenn es gilt eine Führungsposition zu besetzen.

    Die Auslandserfahrung trägt dazu bei, die Bewerbung höherwertiger den Mitbewerbern gegenüber zu machen.

  2. Wie und wo werden Auslandserfahrung/en im Lebenslauf erwähnt?

    Die Auslandserfahrung wird nur in einem eigenen Abschnitt als solche erwähnt, wenn es mehrere Aufenthalte waren. Ansonsten kann sie unter den "Berufserfahrungen", der "Ausbildung" oder bei "Sprachkenntnisse" als Zusatzqualifikation mit angeführt werden.

    Schüler, Abiturienten und Studierende belegen damit, dass sie sich umfassend bilden. Der Erwerb von Softskills wie kommunikative Kompetenz, Selbstbewusstsein, Teamfähigkeit, Selbstdisziplin, Neugierde und auch das Durchsetzungsvermögen können dem Personaler glaubhaft vermittelt werden.

    Bei Berufserfahrenen macht dies nur Sinn, wenn der Aufenthalt zeitnah erfolgte bzw. sich unmittelbar auf das entsprechende Arbeitsprofil der Bewerbung bezieht.

  3. Zählen Urlaube als Auslandserfahrung?

    Grundsätzlich nein.

    Einzige Ausnahme ist ein sogenannter Bildungsurlaub zum Sprach- oder Arbeitserfahrungserwerb.

  4. Soll ich einen Schüleraustausch im Lebenslauf erwähnen?

    Für Bewerbungen nach Abschluss der Schule oder für ein Schülerpraktika. Danach macht es nur selten Sinn.

    Mit Mitte Vierzig bei einer Bewerbung als Manager in der Textilbranche einen dreiwöchigen Schüleraustausch nach Italien anzugeben ist wenig zielführend.

  5. Was sind Beispiele für Auslandserfahrung?
    AuslandserfahrungKompetenzen
    Work&Travel, Freiwilligenarbeit(Volunteering), Farm- und Rancharbeit, Au-pair, Sommer Camps, Sommer Jobs, Work Experience(Praktika), Hotelarbeit, etc.

    vermitteln vorwiegend praktische Fähigkeiten entsprechend der Arbeitsgebiete

    unterschiedliches Niveau der Sprachkompetenz

    hoher Grad an Teamfähigkeit und Selbstorganisiertheit

    Schüleraustausch, High-School Jahr, Summer Session(Studium auf Probe), Auslandssemester bzw. –Studium

    gelenkte Erweiterung des Schulwissens bzw. der Studieninhalte

    hohes Niveau der Sprachkenntnisse

    Sprachreise, Sprachjahr, Demi-pair

    Focus auf hohem Spracherwerb erweitert durch Teamfähigkeit, Einfühlungsvermögen und Selbstbewusstsein

    Studienjahr

    Erweiterung und Vertiefung der Studieninhalte und exzellenter Spracherwerb

    Homestay

    Leben und Erleben der Kultur des Gastlandes

    Guter Spracherwerb abhängig von der Aufenthaltsdauer

    Sprachkurs

    Focus auf hohem Spracherwerb und Teamfähigkeit

Bildnachweis: michaeljung / 123RF (ID: 20784955)