Fünf junge Bewerber beim Vorstellungsgespräch bei einem Ausbildungsunternehmen

Lebenslauf für einen Ausbildungsplatz

Bei der Bewerbung für eine Ausbildungsstelle gilt wie bei dem Berufseinstieg: fassen Sie Ihren schulischen Verlauf sorgfältig zusammen, sofern Sie noch über keine Berufserfahrung verfügen. Nennen Sie statt der Berufserfahrung andere wesentliche Praxiserfahrungen wie Praktika und Nebenjobs.

Falls Sie bereits eine abgeschlossene Ausbildung vorzuweisen haben, sollten Sie diese natürlich angeben. Im Falle einer Lücke im Lebenslauf durch eine abgebrochene Ausbildung empfiehlt sich eine kurze Erwähnung des Grundes. Grundsätzlich ist die Angabe von Gründen, warum man sich für die jeweilige Ausbildung interessiert, sinnvoll. Schreiben Sie beispielsweise, welche für die Arbeit relevanten Interessen und Neigungen Sie haben oder welche Fertigkeiten Sie sich bereits in der Freizeit aneignen konnten.

Zusammenfassung

Hier noch einmal eine Zusammenfassung der wichtigsten Punkte:

  • Ausführlicher Verlauf Ihrer schulischen und akademischen Ausbildung.
  • bisherige berufliche Ausbildungen (falls vorhanden).
  • Praxiserfahrung durch Praktika und Nebenjobs.
  • Kenntnisse, die über die schulische Ausbildung hinaus erworben wurden wie besondere Sprachkenntnisse, EDV-Kenntnisse, IT-Kenntnisse.
  • Berufsbezogene Interessen.
  • Etwaige Lücken im Lebenslauf sollten gemieden oder sinnvoll erklärt werden.

Je nachdem, in welchem Bereich Sie sich bewerben, sollte auch Ihre Bewerbung gestaltet werden: So kann der Lebenslauf in der Medienbranche kreativer sein, als im eher konservativen Bankwesen. Welche Ausbildung wirklich zu Ihnen passt, erfahren Sie zum Beispiel im kostenlosen Beruf-Check von AZUBI.DE.

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