Der Aufbau und Inhalte des Lebenslaufs

Ein Lebenslauf wird grundsätzlich mit vier Hauptrubriken strukturiert.

Wie ist der Lebenslauf aufgebaut?

In der ersten Rubrik „Persönliche Daten“ geben Sie personenbezogene Informationen an, die mittlerweile aufgrund des Allgemeines Gleichbehandlungsgesetzes aber kritisch gesehen werden, da beispielsweise das Alter und die Herkunft eines Bewerbers irrelevant für die Einstellung sein soll.

In einer weiteren Rubrik „Bildung“ listen Sie Ihre Bildungsabschlüsse auf, zum Beispiel Schulabschlüsse, Ausbildungsabschlüsse oder Studienabschlüsse. So erhält der Personaler einen Überblick über Ihre wichtigsten Qualifikationen.

In der Rubrik „Berufserfahrung“ informieren Sie den Leser über Ihre beruflichen Stationen. Dabei geben Sie neben der Stellenbezeichnung und dem Arbeitgebernamen auch die wichtigsten Tätigkeiten an.

Die Rubrik „Kenntnisse & Fähigkeiten“ enthält Informationen zu wichtigen fachlichen Pluspunkten, die Sie unabhängig von einer beruflichen Station erworben haben und besitzen.

Angestellter geht seine Unterlagen für die Bewerbung durch

Reihenfolge der Rubriken

Die Anordnung der einzelnen Rubriken ist nicht vorgegeben. In der Regel starten Sie Ihren Lebenslauf aber mit den „Persönlichen Daten“. Bei der Auswahl der zweiten Rubrik kommt es darauf an, welche Informationen für die potentielle Stelle am wichtigsten sind - der Lebenslauf muss zur Situation passen. Wenn Sie schon mehrere Jahre Berufserfahrung vorzuweisen haben, dann ist es ratsam, die Rubrik „Berufserfahrung“ als zweite Rubrik anzugeben. Falls Sie den Berufseinstieg planen und einen Bildungsgang gerade beendet haben, dann ist die Angabe der Rubrik „Bildung“ als zweite Rubrik üblich. Als vierte Rubrik folgt dann die Rubrik „Kenntnisse & Fähigkeiten“.

Chronologisch oder rückwärts-chronologisch?

Innerhalb der Rubriken „Bildung“ und „Berufserfahrung“ können Sie die Lebenslaufdaten chronologisch oder rückwärts-chronologisch anordnen. Bei der chronologischen Anordnung beginnen Sie mit dem ältesten Lebenslaufeintrag der jeweiligen Rubrik, sodass am Ende der Auflistung der aktuellste Lebenslaufeintrag, zum Beispiel Ihr derzeitiges Beschäftigungsverhältnis, steht. Bei der rückwärts-chronologischen Anordnung dagegen beginnen Sie mit dem aktuellsten Lebenslaufeintrag der jeweiligen Rubrik, sodass am Ende der älteste Lebenslaufeintrag steht. Welche Alternative besser ist, hängt immer von der individuellen Situation des Bewerbers ab.

Kann ein Lebenslauf auch zwei Seiten lang sein?

Ein Lebenslauf kann aus mehreren Seiten bestehen, besonders wenn Sie als Bewerber schon über einen längeren beruflichen Werdegang verfügen und viele Bildungsabschlüsse vorweisen können. Wichtig ist aber auch in diesem Fall, dass Sie den Lebenslauf nicht mit zu vielen Informationen überfrachten. Aber quetschen Sie auch nicht alle Informationen nur auf eine einzige Seite.

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