Bewerbung für den ersten Job nach dem Studium

Lebenslauf für den Berufseinstieg

Berufseinsteiger, die die erste Festanstellung nach der Schule, der Ausbildung oder nach dem Studium suchen, können sich in ihrem Lebenslauf nicht auf umfangreiche Berufserfahrung berufen.

Dafür gewinnen aber andere Fakten an Aussagekraft: Zum Beispiel die Auflistung von Schulpraktika bei der Bewerbung nach dem Abitur, die persönlichen Interessen und außerschulisches Engagement, Erfolge in der Schule und Studium, angeeignetes Fachwissen (z.B. durch Seminare, Schwerpunktvorlesungen, etc.).

Auf Folgendes sollten Sie als Berufseinsteiger in Ihrem Lebenslauf achten:


Liste mit Ideen für Lebensläufe

Lebenslauf für den Wiedereinstieg in das Berufsleben

Älterer Arbeitnehmer mit Bewerbungsmappe beim Vorstellungsgespräch

Bei einem Wiedereinstieg sollte der Schwerpunkt des Lebenslaufes auf Ihre bisherige Berufserfahrung, Qualifikationen und Kenntnisse liegen. Wer noch nicht lange im Berufsleben steht (z.B. kurz nach dem Berufseinstieg, fokussiert sich hier auf seine schulische Bildung sowie auf Ausbildungen. Darüber hinaus dienen Praktika und Nebenjobs als zusätzliche Praxiserfahrung.

Bewerber, die hingegen über langjährige Berufserfahrung verfügen, brauchen nur ihren höchsten Schulabschluss oder - sofern vorhanden - den höchsten akademischen Abschluss anzugeben. Überzeugender ist aber Ihr erworbener Erfahrungsschatz. Konzentrieren Sie sich also auf Ihre vorherigen Tätigkeiten, betreute Projekte und vor allem auf berufliche Erfolge.

Was haben Sie zwischendurch gemacht?

Falls private Projekte, während der Karriere-Pause, Ihre berufsbezogenen Fähigkeiten gefordert haben, ist das ein guter Punkt für Ihren Lebenslauf. Trainertätigkeiten, das Organisieren von schulischen Theateraufführungen, der Vorsitz eines allgemeinnützigen Vereins und vieles mehr lässt auf wichtige Soft Skills schließen, die für Ihre neue Stelle wichtig sind. Außerdem zeigen derartige Betätigungen, dass Sie in Ihrer beruflichen Pause nicht untätig waren und Ihre Qualitäten weiter ausgebaut haben. Achten Sie aber darauf, nicht zu beschäftigt zu wirken. Ebenso ist es wichtig, die Lücke in Ihrem Lebenslauf sinnvoll zu erklären.

Gründe für Auszeiten

Es gibt einige Gründe, warum eine Karriere unterbrochen wird. Häufig wird der Beruf entweder zugunsten der Familienplanung aufgegeben oder aus gesundheitlichen Gründen. Zudem zwingen wirtschaftliche Krisen Unternehmer oft zum Abbau von Stellen, sodass die Angestellten unverschuldet in die Arbeitslosigkeit geschickt werden. Wenn Sie nach einer längeren Auszeit wieder einen Weg zurück ins Berufsleben suchen, ist der richtige Umgang mit der Lücke im Lebenslauf ausschlaggebend für den Erfolg Ihrer Bewerbung.

Unerklärte Lücken sind im Lebenslauf zwar nicht gern gesehen, da sie sowohl als Untätigkeit wie auch als ein Mangel an Qualifikation oder fehlendes Engagement interpretiert werden, jedoch gehören einige Auszeiten einfach zum menschlichen Leben dazu. Elternzeiten oder Krankheiten sind gute Gründe für eine berufliche Pause. Da Sie diese Phasen sinnvoll erklären und nachweisen können, stellen sie kein Problem dar und stoßen bei jedem Arbeitgeber auf Verständnis.

Falls Sie aus gesundheitlichen Gründen arbeitsunfähig waren oder ein krankes Familienmitglied versorgt haben, brauchen Sie keine spezifische Erkrankung angeben, nur einen Grund nennen (z.B. „Auszeit aufgrund einer Erkrankung“).

Leistungsfähigkeit zeigen

Sofern Sie zum Zeitpunkt Ihrer Bewerbung wieder genesen und einsatzbereit sind, sollten Sie das ebenfalls angeben, damit der Personaler von Ihrer Leistungsfähigkeit überzeugt ist.

Sowohl bei dem Wiedereinstieg nach einer Elternzeit als auch nach einer Erkrankung ist es ratsam, den Personalbeauftragten davon in Kenntnis zu setzen, dass Sie wieder vollkommen arbeits- und leistungsfähig sind.

Erwähnen Sie also die Selbstständigkeit bzw. die gesicherte Betreuung Ihrer mittlerweile herangewachsenen Kinder, Ihre Genesung oder die Gründe dafür, dass Ihr pflegebedürftiges Familienmitglied nicht mehr auf Ihre Hilfe angewiesen ist. Denn Personaler suchen nach Mitarbeitern, die zum einen zuverlässig, belastbar sowie motiviert sind und die zum anderen auch möglichst selten fehlen. Zusätzliche Verpflichtungen neben den beruflichen können daher als Ablenkung gewertet werden.

Darüber hinaus benötigt der neue Arbeitgeber die Gewissheit, dass Sie auch nach der längeren Auszeit noch über die notwendige Fachkompetenz verfügen. Deshalb ist darauf zu achten, seine Fachkenntnisse auch während einer Berufspause auf dem neuesten Stand zu halten.

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