Persönliche Daten: Auswahl wichtiger Informationen

Mit der Rubrik „Persönliche Daten“ beginnt normalerweise ein tabellarischer Lebenslauf. Alternative Bezeichnungen für diese Rubrik sind zum Beispiel „Angaben zur Person“ oder „Persönliches“. Da die personenbezogenen Angaben für sich selbst sprechen, kann eine gesonderte Rubrikbezeichnung allerdings sogar weggelassen werden.

Die Kontaktdaten

Die wichtigsten Informationen der Rubrik „Persönliche Daten“ sind immer Ihre vollständigen Kontaktdaten, auch wenn Sie diese schon auf dem Anschreiben angegeben haben. So machen Sie es den Lesern Ihrer Bewerbungsunterlagen so einfach wie möglich, mit Ihnen in Kontakt zu treten. Außerdem müssen Sie bedenken, dass Ihr Lebenslauf beim Arbeitgeber durchaus separat weitergegeben und bearbeitet wird. Mit vollständigen Kontaktdaten auf dem Lebenslauf ist es leichter, bei Bedarf auf Sie zuzukommen.

Die Kontaktdaten bestehen aus Ihrem Namen, Ihrer Anschrift, Ihrer Telefonnummer und Ihrer E-Mail-Adresse. Gegebenenfalls geben Sie bei Ihrer Telefonnummer auch eine zeitliche Erreichbarkeit an. Wenn Sie Ihre Handynummer angeben, denken Sie daran, dass Sie dann unterwegs unvorbereitet vom Arbeitgeber angerufen werden können. Darauf sollten Sie sich vorbereiten. Außerdem achten Sie bitte darauf, dass Ihre E-Mail-Adresse seriös ist. Am besten besteht sie aus Ihrem Vor- und Zunamen. Diese Kontaktdaten sind also Muss-Angaben im Lebenslauf und können Sie auch alternativ in einer zweizeiligen Kopfzeile auf jeder Lebenslaufseite angeben.

Begrüßung und Vorstellung beim Vorstellungstermin

Freiwillige Angaben

Neben diesen Muss-Angaben gibt es auch noch Kann-Angaben. Zu diesen üblichen Kann-Angaben gehören beispielsweise das Geburtsdatum, der Geburtsort, der Familienstand, Hobbys und die Kinderangabe. Diese Kann-Angaben sind mittlerweile umstritten, da sie manchmal Auslöser für eine Diskriminierung bei der Personalauswahl sein können.

Hobbys müssen zwar nicht im Lebenslauf aufgeführt werden, sie können aber dazu genutzt werden, die im Anschreiben erwähnten Fähigkeiten und Kenntnisse zu unterstreichen. Darüber hinaus bieten Sie mitunter auch im Bewerbungsgespräch eine gute Gesprächsgrundlage.

Wichtig ist hierbei, dass man zwischen Wichtigem und Unwichtigem, als zwischen Pflichtangaben und freiwilligen Angaben unterscheidet. Denn die Hobbys sollten nicht zu viel Raum in der Bewerbung einnehmen, sondern lediglich die positiven Eigenschaften des Bewerbers betonen. Hier gilt also die Regel: "Weniger ist manchmal mehr". Zudem sollte berücksichtigt werden, dass Freizeitaktivitäten auch negative Eindrücke erzeugen können. Man sollte sich also genau überlegen, welche Kompetenzen für die angestrebte Stelle benötigt werden und wie man diese Fertigkeiten bereits in seiner Freizeit ausübt. So dienen verschiedene Hobbys als Ausdruck bestimmter Fähigkeiten.

Wenn man sich dazu entscheidet, seine Hobbys im Lebenslauf anzugeben, sollte man sich überlegen, welche Aktivitäten aufgeführt werden und welchen Eindruck sie beim Leser erwecken sollen.

Es steht Ihnen frei, ob Sie freiwillige Angaben, wie Hobbys erwähnen möchten oder nicht. Falls Sie dem Personalbeauftragten neben Ihrem beruflichen Werdegang auch einen persönlichen Eindruck von sich vermitteln wollen, nennen Sie also nur Freizeitaktivitäten, die einen Bezug zu dem angestrebten Arbeitsplatz haben. Außerdem können auch Informationen über ehrenamtliche Tätigkeiten oder politisches Engagement aufgelistet werden, diese ermöglichen, bei Einladung zum Vorstellungsgespräch, häufig einen lockeren Einstieg in das Gespräch. Weitere Kann-Angaben wie die Staatsangehörigkeit oder die Konfession können bei einigen Bewerbungen vorteilhaft sein, zum Beispiel wenn Sie darstellen wollen, dass Sie trotz eines ausländischen Namens über die deutsche Staatsangehörigkeit verfügen und Ihre Anstellung keine behördlichen Probleme verursachen wird.

Die Religionszugehörigkeit, der Familienstand, Alter und Beruf von Eltern oder dem Lebensgefährten, Alter und Anzahl der eigenen Kinder, eventuelle Veröffentlichungen, Hobbys sowie ehrenamtliche Tätigkeiten sind keine Pflichtangaben, die zwingend in einem Lebenslauf enthalten sein müssen.

Bewerber sollten sich dennoch in die Lage der Personalverantwortlichen versetzen. Bilden diese Informationen einen inneren Zusammenhang mit der ausgeschriebenen Position und könnten sie für den Kandidaten günstig sein, sollte er sie keineswegs verschweigen.

Nicht übliche Angaben

Die Angabe von Eltern und Geschwistern in der Rubrik „Persönliche Daten“ ist dagegen nicht üblich. Eine Ausnahme ist nur dann sinnvoll, wenn Sie sich als Schulabgänger um einen Studien- oder Ausbildungsplatz bewerben und Ihre Familienmitglieder einen ähnlichen Beruf ausüben, den Sie jetzt auch anstreben. Dann können Sie manchmal mit dieser beruflichen Familientradition punkten. Der Trend auf dem Arbeitsmarkt bewegt sich immer mehr in Richtung anonyme Bewerbungen, sodass nicht-fachliche Fakten wie Familienstand oder Konfession insgesamt eine weniger wichtige Rolle bei der Lebenslaufgestaltung spielen.

Bewerbungsfoto für den Lebenslauf

Obwohl Bewerber aufgrund des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes nicht mehr dazu verpflichtet sind ein Bewerbungsfoto hinzuzufügen, kann das Lichtbild einen vorteilhaften Eindruck erzeugen.

Dadurch, dass das Bild den Unterlagen ein Gesicht verleiht, wird sich diese Bewerbung von den anderen abheben und den Blick und die Aufmerksamkeit des Personalers eher auf sich ziehen, als eine Bewerbung ohne Bewerbungsfoto.

Wie sollte ich mich auf einem Bewerbungsfoto präsentieren?

Das wichtigste ist, dass Sie einen seriösen Eindruck vermitteln und zeigen, wie Sie das Unternehmen präsentieren werden. Diese Fotos müssen von einem Fotografen gemacht werden, der sein Handwerk versteht. Private Fotos aus dem Urlaub, von einer Party, sowie Polaroids oder Ganzkörperfotos sind unangemessen und vermitteln einen unseriösen Eindruck. Je nachdem, welche Stelle Sie anstreben, sollten Sie Ihr Outfit anpassen:

  • Führungsposition: Anzug und Krawatte/Blazer und Bluse
  • Niedrigere Positionen: Poloshirts, Hemden, Bluse oder etwas vergleichbares

Auf dem Bewerbungsfoto sollten Sie Ihrem imaginären Gegenüber mit einem natürlichen, offenen Lächeln entgegentreten und den Körper dabei auf die Kamera ausrichten. Außerdem sollten nur der Kopf- und Schulterbereich abgebildet werden. Erwecken Sie unbedingt einen wachen und gepflegten Eindruck, sodass der Betrachter Ihren Elan, Ihre Souveränität und die Fähigkeit, das Unternehmen zu präsentieren, direkt feststellen kann.

Das Bewerbungsfoto kann, je nach Bewerbungsart, entweder eingescannt werden und in die virtuelle Bewerbungsmappe eingefügt werden oder, in Print-Bewerbungsmappen, auf den Lebenslauf geklebt werden.

Signatur des Lebenslaufes

Eine Bewerbung ohne Unterschrift ist nicht ungültig, dennoch gilt es aber als üblich, Bewerbungen zu unterschreiben. Die Bewerbung wirkt so persönlicher und erweckt bei manchen Personalern einen Eindruck von Professionalität. Zudem ist es nicht verbindlich festgelegt, wo die Unterschrift platziert werden sollte. Es bietet sich aber an, am Ende der letzten Seite zu unterschreiben.

Weiterhin ist zu unterscheiden, ob lediglich die Unterschrift handschriftlich sein soll oder auch Ort und Datum mit der Hand geschrieben werden. Für ein einheitliches Aussehen empfiehlt es sich, sowohl die Unterschrift als auch die Ortsangabe und das Datum mit der Hand zu schreiben. Die Angaben sollten leserlich und der Name vollständig sein. Auch die Wahl des Schreibwerkzeuges ist wichtig: es wird empfohlen mit einem blauen Füllfederhalter zu schreiben, da sich die Unterschrift somit von dem schwarzen Textkörper abhebt.

Bei einer digitaler Bewerbung können Sie ebenfalls unterschreiben, indem Sie Ihre Unterschrift einscannen und in die PDF-Dokument integrieren.

Persönliche Daten FAQ

  • Soll ich Angaben zur Familie (Eltern/Geschwister) machen?

    Nein, Angaben über Ihre Eltern oder Geschwister gehören nicht in den Lebenslauf.

  • Soll ich den Familienstand angeben?

    Angaben über Ihren Familienstand sind nicht erforderlich und bringen in der Regel auch keine Vorteile.

  • Soll ich Kinder im Lebenslauf angeben?

    Die Angabe von Kindern kann vorteilhaft sein, es kommt aber auf den Bereich und die Position an:

    Natürlich besteht die Gefahr, dass Kinder als zeitintensive Ablenkung betrachtet werden, die sowohl Ihre Leistungsfähigkeit als auch Ihre Flexibilität einschränkt. Trotzdem sollten Kinder im Lebenslauf erwähnt werden, falls sie hinsichtlich Ihres Arbeitsalltags eine Rolle spielen. Denn wenn Sie bei Ihrer Bewerbung Kinder verschweigen, können Sie nicht erwarten, Ihren Arbeitsplatz früher verlassen zu dürfen, um Ihr Kind mal früher von der Schule abzuholen oder Ähnliches. So kann ein verheimlichtes Kind schnell zum Kündigungsgrund werden, wenn es sich auf Ihre Arbeitszeit auswirkt.

    Andererseits gibt es aber auch Berufe, in denen Erfahrungen mit eigenen Kindern gern gesehen sind. Wenn Sie sich beispielsweise als Erzieher/-in bewerben, bieten Ihre Erfahrungen einen großen Vorteil. Darüber hinaus erklären Kinder auch mögliche Lücken in Ihrem Lebenslauf und ältere Kinder lassen oft auf eine abgeschlossene Familienplanung schließen.

  • Welche Kontaktdaten gehören in den Lebenslauf?

    Zu den persönlichen Angaben gehören neben Ihrem Namen auch Kontaktdaten wie Ihre Adresse und Telefonnummer. So kann der Personalbeauftragte des Unternehmens Sie erreichen, falls Ihre Bewerbung sein Interesse geweckt hat. Zusätzlich kann auch die E-Mail-Adresse aufgeführt werden, allerdings sollten Sie darauf achten, keine unprofessionellen Accounts wie "maeuschen87@kostenlose-mail.la" anzugeben.

  • Nationalität im Lebenslauf angeben?

    Falls es für Ihre angestrebte Stelle nicht explizit verlangt wird, müssen Sie Ihre Staatsangehörigkeit nicht im Lebenslauf angeben.

  • Staatsangehörigkeit und Nationalität: Ist deutsch, Deutscher oder Deutschland richtig?

    Angabe als Adjektiv - also "deutsch".

    Wenn Ihre Nationalität jedoch relevant für den Beruf ist, sollten Sie die Angabe in der Adjektiv-Form machen. Denn die Antwort auf die Frage nach Ihrer Staatsangehörigkeit lautet: "Ich habe die deutsche Staatsbürgerschaft". Adjektive werden kleingeschrieben, es sei denn, sie stehen am Satzanfang. Wenn Sie Ihre Nationalität tabellarisch nach einem Doppelpunkt angeben, können Sie also "deutsch" schreiben.

    Obwohl man nach einem Doppelpunkt nicht unbedingt großschreiben muss, können Sie in diesem Fall aber auch die Großschreibung wählen, falls Sie die Einzelangaben als Satz betrachten. Wichtig ist, dass Sie eine einheitliche Schreibung wählen.

  • Kontaktdaten in persönlichen Daten angeben, wenn bereits in Kopfzeile?

    Wenn sich Ihre Kontaktdaten bereits in der Kopfzeile befinden, sind sie im Lebenslauf überflüssig, da doppelte Angaben die Übersichtlichkeit behindern.

  • In welcher Reihenfolge schreibt man die persönlichen Daten?

    Für die Auflistung der persönlichen Angaben gibt es keine festgelegte Reihenfolge. Es empfiehlt sich aber, die Informationen wie folgt zu ordnen: 1.) Name 2.) Anschrift 3.) Kontakt

    Sonstige Angaben wie Geburtsdatum und -ort, Staatsangehörigkeit sowie Anzahl und Alter der Kinder können zwischen Ihrer Adresse und Ihren Kontaktdaten aufgeführt werden. Diese Angaben sind aufgrund des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes allerdings nicht verpflichtend!

  • Was tun bei neuer Adresse, Telefonnummer oder E-Mail-Adresse?

    Bei einem Wohnungswechsel ist es möglich, bei der Post einen Nachsendeauftrag aufzugeben. Falls ein Unternehmen auf Ihre Bewerbung reagiert und eine Antwort an Ihre alte Adresse schickt, erhalten Sie den Brief also dennoch an Ihrem neuen Wohnort. Trotzdem sollten Sie die Personalbeauftragten zeitnah von dem Wechsel in Kenntnis setzen.

    Wenn sich Ihre Telefonnummer oder E-Mail-Adresse ändert, sollten Sie den Arbeitgeber auch darüber informieren, damit Sie erreichbar sind, falls Ihre Bewerbung erfolgreich war.

  • Dürfen Abkürzungen (wie z.B. "tel.") genutzt werden?

    Das Benutzen von Kürzeln in Lebensläufen ist zwar nicht untersagt – und sogar in manchen Mustervorlagen zu sehen –, aber besonders empfehlenswert ist es nicht. Letztlich hängt es vom jeweiligen Personaler ab. Um auf Nummer sicher zu gehen, bietet sich das Ausschreiben der Wörter auf jeden Fall an.

  • Kommt mein Geburtsname (Mädchenname) in den Lebenslauf?

    Der Geburtsname bzw. der Name vor der Hochzeit kann, muss aber nicht, im Lebenslauf angegeben werden.

  • Konfession im Lebenslauf?

    Aufgrund des Allgemeinen Gleichstellungsgesetzes muss die Konfession nicht im Lebenslauf angegeben werden, da die Angabe zu Benachteiligungen führen kann. Wenn die Konfession für die angestrebte Stelle jedoch eine wesentliche Rolle spielt, ist es durchaus sinnvoll, dieselbe zu erwähnen. Beispielsweise bei kirchlichen Einrichtungen (Kindergärten, Diakonie etc.) ist die Konfession oft wichtig.

Unterschrift

  • Warum den Lebenslauf unterschreiben?

    Im Lebenslauf weisen Sie die zentralen Stationen Ihres beruflichen und sozialen Werdegangs nach. Sie machen Angaben, auf die sich jeder Personaler verlassen können muss.

    Schon in diesem Teil des Bewerbungsverfahrens kommt es auf Zuverlässigkeit an. Ihre Vertrauenswürdigkeit beurkunden Sie mit Ihrer eigenhändigen Unterschrift. Dann kann der Personaler davon ausgehen, dass Ihre Angaben rechtmäßig gemacht worden sind.

    Im anglophonen Bereich wird der Unterschrift des CV oder Resume keinerlei Wert beigemessen. Einige Recruiter im deutschen Raum sehen dies mittlerweile ähnlich.

  • Muss man einen Lebenslauf unterschreiben?

    Die meisten deutschen Personaler erwarten diese Art der Beurkundung noch.

  • Wie den Lebenslauf unterschreiben?

    Liegt der komplette Lebenslauf in redigierter Form vor, dann kann er unterschrieben werden. Dazu unterschreiben Sie mit einem Füllhalter (gleichmäßigere Linien als ein Kugelschreiber und nicht so dünn wie ein Fineliner) mit Vor- und Zunamen.

    Anders bei einer Onlinebewerbung: Dazu setzen Sie Ihre Unterschrift auf ein leeres weißes Blatt, scannen es und können dann Ihre Signatur in den Lebenslauf einfügen. Vergewissern Sie sich, dass die Unterschrift gut leserlich ist, sonst erhöhen Sie die Auflösung Ihres Scanners. Anschließend fügen Sie die Grafik in Ihr Textbearbeitungsprogramm ein.

  • Wo Sie den Lebenslauf unterschreiben:

    Ihre Unterschrift fügen Sie rechts unten in den Lebenslauf. Auf der linken Seite erscheinen der Ort und das aktuelle Datum.

  • Wie oft den Lebenslauf unterschreiben?

    Einmal.

    Auch wenn Ihre Lebenslauf aus mehreren Seiten besteht brauchen Sie ihn nur einmal zu unterschreiben.

Hobbys

  • Auch Hobbys in den Lebenslauf schreiben, die nicht mit dem Beruf zu tun haben?

    Hobbys, die außergewöhnlich sind, sollten angegeben werden. Prinzipiell bleibt es dem Bewerber überlassen, welche Hobbys er im Lebenslauf angibt. In jedem Falle sollten Hobbys erwähnt werden, die einen Bezug zur Berufstätigkeit aufweisen. Darüber hinaus lohnt es sich, außergewöhnliche Hobbys anzugeben – durch diese unterscheiden Sie sich von der breiten Masse. „Standard-Hobbys“ können Sie hingegen auslassen.

  • Welche Hobbys stehen für Teamfähigkeit?

    Mannschaftssport, Tätigkeiten in Vereinen und Verbänden sowie Gruppenaktivitäten aller Art deuten auf Teamfähigkeit hin.

  • Welche Hobbys stehen für Kreativität?

    Kochen, zeichnen, fotografieren, musizieren oder basteln Sie gerne, sollten Sie dies angeben, da es auf Kreativität hindeutet.

  • Welche Hobbys stehen für Flexibilität?

    Vor allem das Reisen und die Beschäftigung mit fremden Kulturen deuten auf Flexibilität hin.

Bewerbungsfoto

  • Wie sollte ein Bewerbungsfoto aussehen?

    Ganzkörperfotos, Urlaubsschnappschüsse und Automatenfotos dienen nicht als Bewerbungsfotos. Für gehobene Positionen kommt man nicht um den Fotografen herum. Der Profi zeigt anhand seiner Referenzen, wie seine Fotos gestaltet sind. Er wählt oft einen hellen, neutralen Hintergrund und fordert einen offenen, freundlichen Blick in die Kamera. Hängende Schultern, ein angestrengtes Lächeln, unprofessionelles Styling oder Make-up sind genauso wenig förderlich wie Markenlogos auf der gewählten Kleidung.

    Aus der Webseite der Firma kann man im besten Fall auf den Dresscode schließen und diesen aufnehmen. Der Personaler muss dem Bewerber auf den ersten Blick zutrauen, die Firma angemessen zu repräsentieren.

  • Ich sehe am besten auf dem Urlaubsfoto aus - kann ich auch das nehmen?

    Als Bewerbungsfoto definitiv nicht außer zur Bewerbung als Animateur.

    Aber die Gedanken an die tolle Atmosphäre beim Urlaub zaubern sicher einen entspannten Ausdruck auf das Gesicht bei der Fotoaufnahme beim Profi. Diese kann den Personaler ansprechen. Kaum ein Entscheider interessiert sich für Urlaubsplätze zukünftiger Arbeitnehmer. Es geht um einen Arbeitsplatz fern jedes Urlaubziels.

  • Das Foto auf den Lebenslauf aufkleben oder lieber scannen und aufdrucken?

    Ein vom Profi angefertigtes Bewerbungsfoto erhalten Sie im günstigsten Fall auch als digitale Version, die dann in nahezu jedes beliebige Dokument eingefügt werden kann. Optionen dafür halten sowohl z. B. Word als auch PDF und der Publisher von Microsoft bereit. So kann Größe und Position am unkompliziertesten an den Lebenslauf angepasst werden. Achten Sie auf die Blickrichtung – der Blick sollte immer zum Betrachter hin gerichtet sein, egal ob das Foto links oder rechts (beides gängige Praxis) positioniert ist.

    Gescannte Fotos sollten ebenso eingefügt sein, denn solche Fähigkeiten gehören mittlerweile zu einem einfachen Umgang mit einem PC dazu. Nehmen Sie Hilfe in Anspruch.

  • Kommt das Foto auf Lebenslauf, Anschreiben oder Deckblatt?

    Der Entscheider schaut zuerst das Deckblatt der Bewerbung an und dieser erste Eindruck kann mit einem guten Foto Lust auf "Mehr" machen.

  • Lebenslauf mit oder ohne Foto?

    Die Mehrheit der deutschen Personaler will sich einen ersten Eindruck des Bewerbers auch über das Foto machen. Sie können daran erkennen, ob der/die Bewerber/in mit seiner/ihrer Erscheinung in das Team passt, was ihm/ihr wichtig ist. Daher sollte das Foto wie oben beschrieben sehr kompetent angefertigt sein.

    Für eine Bewerbung im Ausland, insbesondere im anglophoben Raum, ist KEIN Foto erwünscht. Sowohl in Großbritannien als auch in den USA ist es nicht üblich der Bewerbung ein Foto beizufügen. Hier besteht eine Bewerbung lediglich aus einem Resume und einem Cover Letter. Sowohl das Foto, als auch Angaben zum Familienstand, Datum und Unterschrift sind obsolet.

  • Wie sollte man das Foto an dem Lebenslauf befestigen?

    Die einfachste Variante ist die Befestigung mit einer Büroklammer. Auf der Rückseite mit den persönlichen Angaben, damit es bei Verlust der Klammer zugeordnet werden kann.

  • Darf man beim Foto für den Lebenslauf lachen?

    In ein offenes freundliches Lächeln schaut jeder gern, bei einem unbekannten lachenden Menschen bleibt immer die Frage, worüber macht er sich gerade lustig?! Belassen Sie es beim Lächeln.

Pflichtangaben

  • Welche Angaben sind wichtig und welche Angaben sind unwichtig?

    Sie sollten in jedem Falle Ihren schulischen und beruflichen Werdegang beschreiben. Auch die Angabe Ihrer persönlichen Daten, relevanten Praktika, privaten Engagements, Fremdsprachenkenntnisse und sonstigen besonderen Fähigkeiten ist unerlässlich. Verzichten können Sie hingegen auf die Angabe längerer Urlaubsreisen, für den Job nicht relevanter Praktika oder die Angabe Ihrer Grundschule. Bedenken Sie, dass der Arbeitgeber letztendlich nur daran interessiert ist, herauszufinden, ob Sie für die ausgeschriebene Stelle geeignet sind.

  • Wie weit im Lebenslauf chronologisch zurückgehen?

    Im Lebenslauf sollten Sie chronologisch bis zur Schulzeit zurückgehen. Als letzte Angabe sollte der Besuch der weiterführenden Schule genannt werden. Menschen, die sich auf eine Ausbildungsstelle bewerben, können jedoch durchaus auch ihre Grundschulzeit im Lebenslauf aufführen.

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