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Was muss unbedingt im Lebenslauf angegeben werden?

Personaler schaut sich die wichtigsten Angaben im Lebenslauf an

Damit die relevantesten Punkte Ihres Werdegangs leicht zu erkennen sind, ist eine übersichtliche sowie leserfreundlich gestaltete Struktur besonders wichtig. Am besten eignet sich ein tabellarischer Aufbau, in dem die wesentlichen Informationen in verschiedene Kategorien unterteilt werden. Auf diese Weise werden Ihre Angaben geordnet und optisch ansprechend präsentiert. Die folgenden Angaben gehören standardmäßig in jeden Lebenslauf. Allerdings ist die Anzahl der Kategorien nicht vorgeschrieben und kann variieren, sodass hier lediglich beispielhaft eine mögliche Einteilung gezeigt wird. Die Anzahl der Über-Kategorien schwankt zwischen vier und sechs Themen.

Persönliche Daten

Hierzu gehören Ihr Name, Ihre Anschrift sowie Kontaktdaten (z.B. Telefonnummer oder e-Mail-Adresse).

Persönliche Daten

Ausbildung und Berufserfahrung

Zum einen werden hier Angaben zur schulischen Bildung gemacht, zum anderen werden alle beruflichen Tätigkeiten aufgeführt. Dieses Feld könnten Sie auch in die beiden Einzelkategorien "Bildung" und "Berufserfahrung" einteilen.

Für den Berufseinstieg beginnen Sie die Darstellung Ihres schulischen Werdegangs mit dem höchsten Schulabschluss oder dem höchsten akademischen Grad und fahren dann chronologisch fort, Ihre schulische Laufbahn rückwärts widerzugeben. Als Berufserfahrung gelten Praktika, Nebenjobs oder auch andere praktische Erfahrungen. Setzen Sie hier besondere Kenntnisse, Fähigkeiten oder Erfahrungen an die Spitze, damit Ihre besten Argumente als erstes gesehen werden.

Anders als Uni-Abschlussnoten werden Schulabschlussnoten nicht in der Bewerbung angegeben.

Bei einem Jobwechsel, also wenn Sie schon lange im Berufsleben sind, genügt bei der Rubrik "schulische Ausbildung" die Angabe des höchsten Schulabschlusses. Auch akademische Titel werden nur beim Berufseinstieg genannt. Wichtiger sind bei Bewerbern, die schon länger beruflich aktiv sind, die Praxiserfahrungen. Führen Sie also alle bisherigen Beschäftigungen auf. Hierbei empfiehlt es sich, nach amerikanischem Vorbild (mehr Informationen zur Bewerbung auf Englisch), mit der aktuellsten Position zu beginnen und Ihren Karriere-Verlauf rückwärts zu erzählen. Denn bei diesem Aufbau werden Ihre aktuellen Qualifikationen sofort deutlich. Beschreiben Sie auch kurz Ihre Position, indem Sie den Kern Ihrer Aufgaben zusammenfassen.

Zusatzqualifikationen

Jeder Arbeitgeber freut sich über engagierte Arbeiter, die mehr machen als nur das Nötigste. Zusätzliche Kenntnisse sind also gern gesehen. Zum einen deuten Zusatzqualifikationen auf besonderes Engagement hin, zum anderen kann das Unternehmen von Mitarbeitern mit besonderen Fähigkeiten profitieren. Doch achten Sie darauf, nur qualifizierende Skills anzugeben, die für die angestrebte Stelle nützlich sind.

Nützliche Zusatzqualifikationen sind u.a. Sprachkenntnisse, IT- und EDV-Kenntnisse, Fort- und Weiterbildungen usw. Allerdings sollten Sie ebenfalls angeben, wie gut Ihre Kenntnisse sind. Immerhin bringt es dem neuen Arbeitgeber nichts, wenn Sie irgendwann einmal einen Kurs in "Niederländisch" hatten, an dessen Inhalt Sie sich aber gar nicht mehr recht erinnern. Nennen Sie hier also nur Fähigkeiten, die Sie tatsächlich einigermaßen beherrschen.

Falls es für die berufliche Tätigkeit wichtig ist, können Sie hier schreiben, dass Sie über einen Führerschein verfügen. Andernfalls werden keine Angaben über den Führerschein gemacht. Der passende Lebenslauf ist auf die gewünschte Stelle ausgerichtet.

Sonstige Angaben

Es steht Ihnen frei, ob Sie freiwillige Angaben, wie einige Hobbys erwähnen möchten oder nicht. Aber Sie sollten bedenken, dass nicht jedes Hobby in eine Bewerbung gehört. Falls Sie dem Personalbeauftragten neben Ihrem beruflichen Werdegang auch einen persönlichen Eindruck von sich vermitteln wollen, nennen Sie also nur Freizeitaktivitäten, die einen Bezug zu dem angestrebten Arbeitsplatz haben. Statt den Personaler mit Hobbys wie "Kinobesuche" oder "Sammeln von irgendetwas" zu langweilen, wählen Sie lieber Tätigkeiten, welche mit bevorzugten Eigenschaften wie Kreativität, Team-Fähigkeit oder Ausdauer assoziiert werden (z.B.: Zeichnen, Sport und insbesondere Mannschaftssportarten). Nähere Informationen zu Hobbys im Lebenslauf und wie Sie am besten Ihre Stärken und Schwächen präsentieren, finden Sie auch hier auf unserer Seite.

  1. Welche Angaben sind wichtig und welche Angaben sind unwichtig?

    Sie sollten in jedem Falle Ihren schulischen und beruflichen Werdegang beschreiben. Auch die Angabe Ihrer persönlichen Daten, relevanten Praktika, privaten Engagements, Fremdsprachenkenntnisse und sonstigen besonderen Fähigkeiten ist unerlässlich. Verzichten können Sie hingegen auf die Angabe längerer Urlaubsreisen, für den Job nicht relevanter Praktika oder die Angabe Ihrer Grundschule. Bedenken Sie, dass der Arbeitgeber letztendlich nur daran interessiert ist, herauszufinden, ob Sie für die ausgeschriebene Stelle geeignet sind.

  2. Wie weit im Lebenslauf chronologisch zurückgehen?

    Im Lebenslauf sollten Sie chronologisch bis zur Schulzeit zurückgehen. Als letzte Angabe sollte der Besuch der weiterführenden Schule genannt werden. Menschen, die sich auf eine Ausbildungsstelle bewerben, können jedoch durchaus auch ihre Grundschulzeit im Lebenslauf aufführen.

Bildnachweis: racorn / 123RF (ID: 51502424)